Sorry, thats no Get Physical

  • Die Berliner Agentur und Label Get Physical steht seit Jahren für hochwertige Künstler sowie erstklassigen, musikalischen Output. Es wurde 2002 von Groove Magazin-Chef DJ T. sowie den beiden Produzententeams M.A.N.D.Y. und Booka Shade gegründet. An diesem Freitag sind drei Künstler aus ihrem Repertoire zu Gast im U60. Den Begriff „Minimal“ hört Heidi schon länger nicht mehr so gern, spätestens seit sich durch ihren Plattenladen, kein geringerer als das berühmte PHONICA in Londons Soho, Busseweise Musiktouristen schieben, die stoisch alles kaufen, was unter diesem Prädikat gehandelt wird. „Nichts ist langweiliger, als den ganzen Abend ein pures Minimal Set zu spielen.“ Heidi, die auf ihrer MySpace Seite unter ihren wichtigsten Einflüssen nicht umsonst PJ Harvey listet, liebt Musik, die deep ist, Soul hat oder zumindest eine dicke, dreckige Bassline. Schließlich will sie ihr Publikum maximal rocken. DJ Heidi arbeitet unter anderem mit dem Label Get Physical oder dem Londoner Riton, Prinz des Electro-Glam. Ursprünglich für ihre tonangebenden Minimal Sets bewundert, hat Heidi ihr Spektrum inzwischen partyverdächtig erweitert und die Beats kräftig aufpoliert. Hinter Djuma Soundsystem verbergen sich zwei weltbekannte DJ-s und Produzenten. Der norwegische Breakbeat DJ Mikkas und der Däne Lars B lernten sich beim Auflegen in einem Club in Kopenhagen kennen und schätzen. Im Jahr 2001 stellen sie ihre Fähigkeiten als Produzenten unter Beweis, als sie den Auftrag erhalten, die Musik für das Ballet „Off the Record“ zu komponieren, ein Ballet, das die klassische mit der elektronischen Musik vereint. Einer noch größeren Herausforderung stellen sie sich im Jahr 2003: Sie wollen einen anspruchsvollen Clubhit produzieren, der von ethnischen Einflüssen geprägt ist. Das Ergebnis ist die erstklassige Single „Les Djinns“, ein House-Track mit arabischen Instrumenten und einer melancholischen Melodie, die in der Zusammenarbeit mit ihrem Freund DJ Disse entstand. Als dritter Act ist Arno Völker aka Einzelkind zu nennen, der seit einem Jahr monatlich das 311 mit seinem Sound beschallt und somit vielen ein Begriff sein sollte.