Immer Ärger Mit... Gigolo

  • Die Ursprünge von RICHARD BARTZ gehen zurück bis Anfang der 90er Jahre. Mit süßen 14 Jahren schlich er sich durch das Toilettenfenster in die legendären „Ultraworld“-Parties, wo er sich, um nicht entdeckt zu werden, die ganze Nacht lang hinter den Bassboxen versteckte. Die deutsche Techno-Szene war gerade im Entstehen, und Richard absorbierte jeden noch so kleinen Ton. Bis ihn der Veranstalter Upstart erwischte und ihn prompt unter seine Fittiche nahm. Begleitet von Upstart und seinem Freund DJ Hell entwickelte er sich in den nächsten Jahren zu einem international anerkannten Produzenten und Live Act. Dabei wurde Richard zu einem der Gründer des „Munich Techno“, einer kraftvollen, groovigen und höchst einflussreichen Variante dessen, was damals „Funky Techno“ hieß und heute unter „Minimal“ läuft. Nach den erstaunlich großen Erfolgen seiner ersten Veröffentlichungen auf Disko B unter seinem Pseudonym „Acid Scout“, gründete Richard Bartz sein eigenes Plattenlabel „Kurbel Records“. Auf Kurbel veröffentlichte er zuerst viele seiner eigenen Tracks, die heute als Klassiker gelten, darunter „Style Wars“, „Ghettoblaster“ und „The Traveller“. Schnell wurde das Label zum Tummelplatz so angesagter Künstler wie DJ Hell („Take A Shot/Break The Rulez“) und Heiko Laux („Souldancer“), aber auch damals aufstrebende Talente wie Christian Morgenstern, Savas Pascalidis und Lars Sommerfeld fanden mit Kurbel eine geeignete Spielwiese für ihre Tracks. Neben dem Produzieren und Remixen konzentrierte sich Richard Bartz von 2000 an verstärkt auf seine äußerst erfolgreichen Live-Performances, deren große Beliebtheit 2002 auch mit dem Release „Live at Coocoon Club Ibiza“-CD auf Sven Väths Label Coocoon dokumentiert wurde. In den Jahren darauf veröffentlichte Richard sein Neo-Disco-Tech-Album „Midnight Man“ (2004), das komplett analog produzierte Album „Big“ (2005) und ein weiteres Livealbum „Live At Harry Klein“ (2007). Alle drei Alben wurden unglaublich positiv aufgenommen. Die pure Energie seiner Auftritte konnte man auch schon mehrere Male im Harry Klein bewundern. Richard Bartz bringt inzwischen 15 Jahre Erfahrung als Musiker mit, aber er ruht sich niemals auf seinen Lorbeeren aus. Er erfindet sich und seinen Sound ständig neu und übertrifft die Erwartungen seines Publikums immer wieder aufs Neue. Seine neuesten Releases, „Speicher 61“ auf Kompakt, „Midnight Man’s Revenge“ auf International DJ Gigolos und „Subway 2“ auf Kanzleramt, runden ein außergewöhnlich gelungenes Jahr 2008 für den bayerischen Track-Ingenieur ab. Und die Releases für 2009 sind schon unterwegs. Sein heutiger Auftritt im Harry Klein gibt darauf einen Vorgeschmack.
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