Flokati... Compost Black Label Sessions

  • Die Karriere von JAY SHEPHEARD beginnt 2007 mit viel Drive. Im Frühjahr veröffentlicht er seine erste EP auf dem renommierten Münchner Compost Black Label. Disco, House und Detroit verpackt Jay Shepheard darauf zu einer fröhlichen und eigenständigen Melange. Zahlreiche Top-DJs wie Rainer Trüby und Laurent Garnier packen die EP in ihr Case und machen den Engländer von einem Tag auf den anderen in der Szene bekannt. Im den darauffolgenden Monaten unterstreicht Shepheard mit weiteren EPs und einer Mix - CD auf Compost sein Ausnahmetalent. Auch bei Live - Auftritten weiß er zu überzeugen. Halb Live-Act halb DJ-Set geben sie ihm die Freiheit klassische Housetracks mit seinen aktuellen Releases und noch unveröffentlichten Produktionen aus dem eigenen Studio zu mixen. Vor seiner Karriere als DJ und Produzent arbeitet Shepheard lange Jahre im Musik-Business. Zunächst als PR-Mann, später dann beim großen Online-Musik-Geschäft Juno Records. Dort saß er an der Quelle und konnte sich eine umfassende Bildung in elektronischer Musik aneignen. Mit seinen auch live oldschoolig orientierten Tracks findet Jay Shepheard immer die perfekte Balance zwischen detroitigen Melodien und staksendem Chicagrogroove. Das Compost Black Label präsentiert heute außerdem mit SHAHROKH noch einen alten Househasen aus Karlsruhe der, neben seiner Tätigkeit als Macher des großartigen Mood Club, vor allem für verspielt deepe Housetracks bekannt ist. Sein feines Händchen für Atmosphärisches, gepflegten Bounce und Funk hat schon zu Kooperationen mit Ausnahmesänger wie Robert Owens, Siri Svegler und Toyin Taylor geführt. In seine DJ – Sets legt er Wert auf ein musikalisches Destilat zahlreicher Einflüsse wie Garage, Afro, House, Jazz und Discofunk. Und der gebürtige Teheraner lässt natürlich auch gerne Elemente und Motive der persischen Volksmusik anklingen, die die Sounds dann in einen melancholischen Schleier hüllen. Laut Shahrokh sind die originalen Tänze zu persischer Volksmusik dem „ House Jackin’“ (hydraulisches von unten nach oben Tanzen, als Gegenteil zum im Westen verbreiteten Rocken oder Headnodding, wo wie Bewegung von oben nach unten geht) nicht unähnlich.