Let The Good Times Roll

  • Ja, es läutet wieder zur letzten Stunde. Das Rauchen haben wir ja alle letztes Jahr aufgegeben, da wird es jetzt Zeit, sich was Originelles einfallen zu lassen. Wie steht es um die Selbstbeherrschung 2009? Vermutlich so wie immer... In der letzten Nacht des sündigen 2008 lassen wir es noch mal richtig scheppern und laden sie alle ein, unsere Freunde der Nacht. Allerdings liegt diesmal der Fokus auf dem „Freunde“, denn wer hätte schon Lust sein Neujahrsfest mit irgendwem zu verbringen? Irgendwelche Leute, von denen man nicht mal weiß, ob sie nett sind oder ob sie in Wirklichkeit („in Wirklichkeit“ meint hier immer unter der Woche) Crack an Schulkinder verkaufen oder ob sie überhaupt fähig sind, den Jahreswechsel in der Registratur physisch und psychisch durchzustehen. Ja, vielleicht liegt der Fokus vielleicht auch auf „Nacht“, denn die könnte mal wieder länger gehen... Egal, die Freunde der Nacht sind keine Geringeren als RIPPERTON himself, der mit seinen Produktionen Nummern auf Mathew Jonson’s WAGON REPAIR und Carl Craig’s PLANET E und natürlich nicht zuletzt James Holden’s BORDER COMMUNITY alle Blumentöpfe gewann, die es so gibt. Das war aber noch mit dem Projekt LAZY FAT PEOPLE, jetzt auf Solopfaden ist er ja mit seinem Label PERSPECTIV auf Kurs zu den Sternen und beschert uns von Zeit zu Zeit eine ganz phantastische LIEBE*DETAIL. Hmmm. Immer zwischen angetrancter Abfahrt in Richtung Afterhour und deepem House Understatement auf der Achse Chicago-Detroit. Dort hat er vermutlich auch irgendwann mal ALEX ATTIAS getroffen, der sich ja nicht erst seit gestern in diesen Gefilden vergnügt. Was der macht ist House on a higher Level, anders kann man das nicht sagen. Seine „Brazilika“ auf MULE zeugt von einer Tiefe, die die meisten nicht nach hundert Jahren erreichen würden und die beiden Kollaborationen mit RIPPERTON zeigen, dass Laussane einfach die Motorcity der Schweiz sein muss. Und weil es damit noch nicht genug ist, haben wir STEN aka LAWRENCE aus Hamburg geladen, der uns in den frühen Morgenstunden mit einem seiner äußerst seltenen Live-Acts beehrt. Wer so einem Set mal beigewohnt hat, weiß, dass es kaum etwas phantastischeres gibt, als diesem Knaben zuzuhören. „Schwebend“ ist gar kein Ausdruck und auch „deep“ reicht nicht hin an das, was er da auf seinem Rechner zusammenbaut. DIAL ist ja sowieso eine unsere Lieblingsplattenschmieden der Elektronische Musik. Ja, Musik. Wirkliche Musik. Gesäumt wird das Ganze von den residieren DJs unseres Vertrauens. Hallo Selbstbeherrschung. Hallo 2009. Wir sind bereit....
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