Four Ever Blank - Part 1 (Concert Night)

  • ̸

    Lineup

    konzerte drinnen und draußen mit Fenster (live) (morr music) Masha Qrella (live) (morr music) The Chap (live) (lo recordings) *U*n*s (live) (noisolution) Will Samson (live) (karaoke kalk) danach djs: Ultraviolett (rmntk) -Iaac- (://about blank) more tba
  • Share
  • vk über www.koka36.de four ever blank freitag – sonntag | 25.-27. april 2014 halbzeit in blankenhagen oder four ever blank? endstation sehnsucht oder begrab mein herz an der biegung der autobahn? neverending abfahrt oder fahren sie bitte rechts ran? der dreiteilige geburtstag zu gemeinsamen kontemplation dieser und anderen fragen beginnt in diesem jahr mit einer konzertnacht am freitag. die samstagnacht gehört den viervierteln und der gartensonntag den großen gefühlen. four ever blank part 1: konzertnacht | freitag, 25. april 2014 | 20:00 uhr konzerte drinnen und draußen von fenster -live- (morr music) masha qrella -live- (morr music) the chap -live- (lo recordings) *u*n*s -live- (noisolution) will samson -live- (karaoke kalk) music vom plattenteller mit -iaac- (://about blank) more tba vvk über www.koka36.de fenster (morr music) eine band, deren jüngstes album „the pink caves“ der saitenstrang-connaisseur jens balzer als vom „frühlingshaften flor eines knospenden optimismus umleuchtet“ sieht, passt umso besser zu uns, wenn es auch noch schräg zu sache geht: „heiter jingelnde jangel-gitarren treffen auf schrill schellende schellenklänge, komische geräusche aller couleur stiften den beat, manchmal knurrt auch eine dunkle zeitlupen-surfrock-gitarre im klanguntergrund“ – na bitte. die in berlin ansässigen internationals haben weder berührungsängste noch respekt vor dem regelwerk des klassischen songwriting. niemand arrangiert die klebrigsten synthiesounds so pointiert wie fenster. masha qrella (morr music) contriva, mina, masha qrella – das ist schon ein stück musikgeschichte. ihr viertes album „analogies“ ist avantgarde im besten sinn des wortes. es ist pop, wo es pop sein soll. und hymnisch, aber nicht zuviel. es ist post-rock, aber nicht zuviel. es ist berlin, aber nicht zu hektisch. es ist herrlich altmodisch, also zeitlos schön. irgendwie ist es pop, irgendwie ist es immer gut gelaunt, aber es ist eben auch ganz eigen. ein album mit „mindestens zehn hit-singles“, sagt maurice summen, und der hat eigentlich immer recht. the chap (lo recordings) besser als die spex können wir es immer noch nicht sagen, was the chap sind: „harmolodisch-doppelzwirnvermuffter britpop im rohbau“, deren lieder klingen wie „wie jeweils zwei halbe songs gleichzeitig (einer davon rückwärts) oder wie unfertige stadionhymnen. … the chap stehen für einen wie beiläufig hingeworfenen patchwork-pop voller verschachtelter pop-zitate. dabei fehlt es den londonern nicht an hart erarbeitetem dilettantismus. und auch nicht an grossartigen melodien.“ *u*n*s (noisolution) drei berliner mit verschiedenen bandgeschichten, drei leute mit schlagzeug, gitarre und dickem synthesizeruntenrum: das sind *u*n*s. ihr neues album: „gegengift“ treibt auf die spitze, was immer schon der künstlerische ansatz war: schöne harmonien, hysterisches hampeln und rhythmusfreude zu einem bizarren diskobraten zu verwursten. der einsatz sind hoch verdichtete songs zwischen ndw, indiedancefloor und punk. gnadenlos überdrehte wortklaubereien, teilweise mit der exaltiertheit eines freddie mercury serviert, die vor allem eins nicht sind: beliebig. will samson (karaoke kalk) reduzierte klänge, überbordende vocals, kleine gitarrenfiguren und die warme synthesizer-atmosphäre werden eingebettet in ein analoges rauschen: will samson nimmt seine eigenwillige ambient-folk-synthese auf einem tapedeck auf. die stimmlage liegt irgendwo im androgynen spektrum zwischen anthony hegarty und coco rosie, die arrangements schlagen einen bogen von freak folk bis hin zu ambitioniertem lo-fi und neo-krautigen referenzen.
  • Four Ever Blank - Part 1 (Concert Night) - Flyer front