Suol vs. Keine Musik

  • Keine Musik ist sehr wohl eine Lösung und Suol lässt heute eure Seelen tanzen. Unser duales Labelstudium wird heute von Daniel Bortz geleitet, der kürzlich mit "Heal The World" eine EP auf Suol veröffentlichte, deren ambitionierter Titel ihrem Inhalt in keiner Weise nachsteht. Typische Bortz-Harmonien wechseln euphorisch aufkommende Synthesizer ab und tragen mit surrealen Vocal-Fetzen eure Gedanken davon. Mit dem zweiten Release auf seiner neuen Label-Heimat kitzelte er neue Facetten aus dem tiefenlastigen House-Genre heraus - sehr zu unserer Freude. Adam Port ist mit "Black Noise" auf der aktuellen Cocoon-Compilation "L" zu hören. Die gut platzierten Releases auf Souvenir, keinemusik, liebe*detail und Moon Harbour bestätigen seine Selbsteinschätzung, vom szene-diktierten Tunnelblick befreit zu sein. Kommen wir zu Till von Sein: nachdem er sieben Jahre lang einen Streetwear Shop betrieben hat, widmete er sich schließlich gänzlich der Musik. Mit einigem Erfolg - letztes Jahr erschien mit "#LTD" seine Debut-LP auf Suol. Der Mitgründer des Berliner keinemusik-Kollektivs &Me feierte 2009 die sensationelle "F.I.R. / +++" EP und schaut, wie die Suol-Gründer Chopstick & Johnjon, den Kollegen auf die Finger. Rampa hat seine Hausaufgaben mit der diesjährigen "So Many Everything EP" jedenfalls gemacht. Ebenso das Trio Trickski, die mit ihrem Album "Unreality" vergessen geglaubte Synth-Pop Träume weckten. David Meyer und Reznik vervollständigen unseren heutigen Label-Clash.
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