Klubnacht - Final Frontier Nacht

  • Humor und Elektronische Musik: üblicherweise ein schwieriges Paar. Es ist vielleicht wie beim Sex: um dabei lachen zu können, ohne aus den Takt zu kommen, muss man sich schon sehr gut kennen. Einer der wenigen, der immer eine Prise Wahnsinn und comichafte Übertreibungen in seine Tracks packen konnte, ohne ins Karnevaleske abzudriften, ist der Wiener Elin. Mit Tracks wie „Needle Damage“, „Mad Cow“ oder „Geile Tiere“ hat er unsterbliche Meilensteine debil glücklicher Chicago-Slammer veröffentlicht, man kann sagen:als Schnittstelle von Dancemania und Liaisons Dangereuses. Auch mit einem zwinkernden Auge kann man heute in der Panorama Bar herumsegeln: beim Label-Showcase des just reaktivierten italienischen Final-Frontier-Konglomerats (Pigna, Nature) von Marco Passarani. Bei denen gingen Herz (Italo!) und Bauch (Detroit!) immer super zusammen, Passarani lotet dabei eher letzteres aus, während die Raider Of The Lost Arp mit Moroder-Arpeggiator voll auf D.I.S.C.O. setzen.