Live In Gretchen - The Glitch Mob

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    Lineup

    Box1: The Glitch Mob (AlphaPub/USA) *live* + Onra (All City/Favorite/FR) *live* support DJ: Delfonic (Oye Records)
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  • The Glitch Mob: Glitschige Kracher der „Cutting Edge”-Formation verbreiten einfach nur gute Laune. Heute Abend gastiert bei uns eine dreiköpfige Crew aus San Francisco und Los Angeles, die mit ihren synchronisierten Laptops und anderer Hardware mit Pads, Knöpfchen und Poties so kraftvolle Musik produzieren, dass es einer Nachbearbeitung gar nicht mehr bedarf. Vornehmlich machen sie das in Clubs und auf Partys, spontane Auftritte auf den Straßen San Franciscos sind durchaus aber auch mal drin. The Glitch Mob, heute bestehend aus Edward Ma (edIT), Justin Boreta (Boreta) und Josh Mayer (Ooah), wurde im Jahre 2006 gegründet – Kraddy verließ die Band 2009 aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Kreativität. Im Juni 2010 erschien via Glass Air ihr Debutalbum „Drink The Sea“, welches in den iTunes Electronic Charts Platz 5 und in den CMJ Top 200 Charts für College Radios Platz 57 erreichte. Neben schönen Vocal-Tracks gab es hier brodelnde, zirkulierende Elektronika mit Breaks und Hip Hop zu hören. Das offizielle Musikvideo zum Track „Between Two Points” (feat. Swan) bestach durch die schönen 3D Animationen von motiphe.org. Ihre aktuelle EP „We Can Make The World Stop“ kommt wie gewohnt mit eindringlicher Bassline, diesmal mit ein paar Streichern und Gitarrenklängen. Außerdem seien euch neben ihrem Remix von „7 Nation Army“ (White Stripes) besonders ihre feinen Mixtapes „Crush Mode“ (2009) und „Drink the Sea Part 2“ (2010) wärmstens ans Herz gelegt. Mit ihrer Mischung aus Wonky, Dubstep und Hip Hop sind sie den gängigen Genre-Schubladen immer einen Schritt voraus. Die glitschigen Kracher der „Cutting Edge”-Formation von der Westküste können einfach nur gute Laune verbreiten. Zu den Dreien von The Glitch Mob gesellt sich der französische HipHop-Produzent Arno Bernard alias Onra, der im Jahre 2007 nach einem Besuch in Vietnam (dem Land seiner Großeltern) mit „Chinoiseries“ ein erstaunliches Album mit südostasiatischen Klangschnipseln veröffentlicht hat. Die unterlegten Beats und die angewendete Cut-Up Methode in der Tradition des großen J Dilla machten diese 48 Minuten zu einem speziellen Reisebericht. Mit Elementen aus Hip Hop, Modern Soul, 80s Boogie und P-Funk lieferte der Beat-Schmied mit „Long Distance“ im Jahre 2010 beim irischen Label All City ein wahres Meisterstück ab. Onra schafft es mit seinen obskuren Instrumenten-Samples, tiefen Bässen, zerhackten Vocals und scheppernden Drums jedem Track den nötigen Kick einzuhauchen, den es braucht, um sich in kürzester Zeit in den Gehörgang einzubrennen.