Dub:step - Zomby

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    Lineup

    Box1: Zomby (4AD/UK) + Pinch (Tectonic/UK) + Robotic (Lost in Paradise/Freak Camp) + Paul Spymania (Sub:stance)
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  • Electro-Sounds, Techno-Hooks und minimalistische Pianoriffs vom englischen Produzenten – Zomby ist beides: Purist und Perfektionist. Als einer der talentiertesten Produzenten dieser Tage überwindet er mühelos die Grenzen zwischen Jungle, Dubstep, Rave und Garage und mixt aus diesen Zutaten seinen eigenen unkonventionellen Sound. Im Jahre 2008 veröffentlichte er auf Actress’ Label Werk Discs sein Debutalbum „Where Were U In ’92“, das seinem Titel entsprechend jene Zeit heraufbeschwört, als Jugendliche vor allem in England auf riesigen Rave-Events durchdrehten. Inzwischen ist er beim altehrwürdigen Indie-Label 4AD am Start, auf dem er mit dem Track „Natalie’s Song“ eine limitierte 10“ als Vorboten seines neuen Albums rausschickte und mit dem narkotisch-betäubten 8-Bit-Stück „A Devil Lay Here“ gleich noch eine Single nachlegte. Obwohl sich „Dedication“ deutlich vom Debüt unterscheidet, bleibt Zombys Handschrift unverkennbar. Musikalisch bewegt er sich mit seinen dunkel flirrenden Tracks zwischen Gegenwart und Zukunft dessen, was einmal Dubstep hieß. Statt digital verzerrten Sägebässen gibt’s behutsam platzierte Gameboy-Sounds und fragil stotternde Rhythmen. Für den ätherisch verschleierten Track „Things Fall Apart“, zu dem bereits ein Video kursiert, wird Zomby stimmlich von Noah Lennox, besser bekannt als Panda Bear, unterstützt. So feilt der „anonyme“ Produzent auf seinem zweiten Album euphorisch-melancholisch (die bewährte Oldschool-Kombination!) an der Weiterentwicklung des Hardcore Continuum. Das Album ist nach eigenen Aussagen eine Widmung „to someone much loved and missed“. Bei Auftritten verbirgt er seine Identität hinter einer Maske und auf Fotos lässt er sein Gesicht unkenntlich machen, also wundert euch nicht. Neben unseren lokalen Dubstep-Helden Robotic und Paul Spymania erscheint heute auch der Produzent und DJ Rob Ellis aka Pinch aus Bristol, der mit seinen Labels Earwax und Tectonic einst den Teppich auslegte, auf dem heutige Überflieger wie Skream, Mala, Joker, Loefah oder 2562 bequem Richtung Basshimmel abheben konnten. Mit seinem Album „Underwater Dancehall“ griff er 2008 den Dubstep Award für das beste Album des Jahres ab. Zuletzt überzeugte er durch Kollaborationen mit Loefah und Roska, einen Remix für Photek sowie durch eine düstere bzw. technoide Veröffentlichung auf Deep Medi Musik und Swamp81. Heute Nacht springen wir zwischen den Schattierungen des Dubstep-Genres hin und her.
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